Die Bindegewebsmassage gehört zu den so genannten Reflexzonenmassagen.

Es handelt sich um eine manuelle Reiztherapie, die mit tangentialen Zugreizen am subkutanen Bindegewebe ansetzt. Es werden hierbei Haut-, Unterhaut und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt.

Muskelblockaden können so gelöst und Organfunktionen verbessert werden.

Mit einer Bindegewebsmassage werden nachgewiesenermassen die Lösung von Verklebungen zwischen Subkutis und Muskelfaszie erreicht, was zur Entstörung von Narbengewebe führen kann sowie vermehrter Durchblutung und Stoffwechselanregung.

Durch serienmässig verabreichte Bindegewebsmassagen wird das gesamte Vegetativum regulierend beeinflusst.

 

60 Min. / 120.- CHF (bzw. nach effektivem Zeitaufwand)

(inkl. Vor- und Nachgespräch, Massage, Tee)

Empfohlen sind 2 bis 3 Behandlungen / Woche je nach Indikation!

  

Indikationen

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
    • WS-Syndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, nach Traumen
  • Erkrankungen der inneren Organe
    • Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Erkrankungen im urogenitalen Bereich
  • Gefässerkrankungen
    • Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne, Postthrombotisches Syndrom, Gewebesymtome (Faszien)
  • Neurologische Störungen
    • Paresen, Spastiken (erhöhter Muskeltonus), Neuralgien
  • Stress
  • Morbus Sudeck
  • Grundsätzlich in allen Situationen in der eine vermehrte Hyperämie, gesteigerte Motorik (Peristaltik) und Sekretion der inneren Organe indiziert ist

 

Wirkungen

  • Ziel ist die vegetative Harmonisierung und damit Verbesserung des Gesamtbefindens durch Beruhigung, Entspannung und Wohlbehagen
  • Immunsystem stärkend
    • Das Bindegewebe hat neben seiner Füll- und Stützfunktion wesentliche Stoffwechselaufgaben und ist wichtig für die Abwehr
  • Mechanische Dehnreize üben eine reflektorische Wirkung auf den Tonus der glatten Muskulatur innerer Organe und den der Skelettmuskulatur (Verspannungen, Myotome) aus, die Durchblutung der Haut wird erhöht (Verquellungen)

 

Kontraindikation

  • Wenn eine Mehrdurchblutung nicht angezeigt ist (d. h. alle akut-entzündlichen Erkrankungen, akute Infektionen, akute Vergiftungen etc.)
  • Schwere Herzinsuffizienz (Gefahr von Kreislaufkollaps oder Herzversagen)
  • Frische Verletzungen am Bewegungsapparat (z.B. offene Verletzungen, frische Hämatome, frische Narben etc.)
  • Instabilitäten des passiven Bewegungsapparats (Kapsel-Band-Apparat-Defizite, erst muss Heilungsprozess erfolgen)
  • Während eines Migräne-Anfalls
  • Während eines Asthma-Anfalls
  • Während der Regelblutung
  • Relative Hypertonie
  • Schwangerschaft
    • Generelle Kontraindikation während der Embryonalperiode (ersten 85 Tage)
    • relative Kontraindikation während der Foetusentwicklung